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Herzlich Willkommen auf den Seiten des KTR

Die Tibetischen Hunde zählen zu den ältesten Rassen der Welt. Obwohl sie so unterschiedlich aussehen, haben sie alle eins gemeinsam: Sie sind robuste, gesunde und ursprüngliche Hunde, deren Vorfahren bis vor wenigen Generationen in einem der kargsten und wildesten Länder der Welt überleben mussten.

Der Internationale Klub für Tibetische Hunderassen e.V., kurz KTR, ist weltweit der älteste Förderverein für die Hunderassen Tibets. Der KTR wurde 1967 gegründet und ist Mitglied im Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH), der Fédération Cynologique Internationale (FCI) und der Gesellschaft zur Förderung Kynologischer Forschung e.V. (GKF).

Wir wünschen viel Spass beim Lesen.

Do Khyi

Der Do Khyi - auch bekannt als Tibet Dogge, Tibet Mastiff, Tibetan Mastiff - ist eine uralte Hunderasse, die ihren Ursprung in einem der lebensfeindlichsten Höhenzüge der Welt, dem Himalaja, findet. Seit den Asien-Reisen Marco Polos um 1270, sind immer wieder - oft recht abenteuerliche - Berichte über den Do Khyi, seine Kraft und seine Größe nach Europa gelangt, dort wo Fakten fehlten, entstanden Legenden über den angeblich so mächtigen Gebirgshund aus dem fernen, unbekannten Tibet. Anders als in anderen Hirtenkulturen genoss der Do Khyi in Tibet allergrößte Wertschätzung.

Lhasa Apso

Natürlich unterstreicht die Geschichte des Lhasa Apso den Individualismus der Rasse, denn der Lhasa Apso kommt aus den Bergen, dem Hochplateau des Himalajas, vom „Dach der Welt". Das Klima dort auf 3.500 bis 5.000 m Höhe ist extrem hart, eisige, lange Winter und kurze heiße Sommer wechseln sich ab. Mensch und Tier sind durch diese harten Lebensbedingungen geprägt. Hieraus erklärt sich auch seine Robustheit und Widerstandsfähigkeit. Sein dichtes, üppiges Haarkleid zum Schutz gegen Kälte und Hitze ist ihm angeboren.

Tibet Spaniel

„Jemtse Apso“ heißt der Tibet Spaniel in seiner tibetischen Heimat, was so viel wie "geschorener Apso" im Hinblick auf sein kurzes Fell bedeutet. Zwar kann man Geschichte und Ursprünge nicht eindeutig in allen Details zurück- verfolgen, man weiß aber, dass sie in heutiger oder ähnlicher Form schon seit Jahrhunderten existieren. Er ist der kleinste der tibetischen Hunderassen mit einer Schulterhöhe von ca. 25 cm. Die Bezeichnung "Spaniel" hat er zu Unrecht erhalten, weil er keinen Jagdtrieb besitzt und deshalb mit dem Spaniel nichts gemeinsam hat.

Tibet Terrier

Eigentlich müsste der Tibet Terrier Tibet „Apso“ (langhaariger Hund) heißen. Doch als die ersten Tibet Terrier 1930 mit der englischen Ärztin A.R.H. Greig, die sie als Geschenk aus Tibet mitbrachte, nach England kamen, wurde ihnen der „Anhang“ Terrier auferlegt. Bis heute sind der Kampf und die Bemühungen um die richtige Namensgebung leider erfolglos geblieben. Die Tibeter nennen die Tibet Terrier auch Schneelöwen oder liebevoll ,,little people" (kleine Menschen). Sie gehören noch heute zu den ursprünglichen Hunderassen.

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