Jensen, Hanne Laine

Hanne Laine Jensen

Richter Portrait Hanne Laine Jensen:  

Ich bin Jahrgang 1944, verheiratet und habe zwei Kinder und fünf Enkelkinder. Ich bin Lehrerin und arbeitete viele Jahre mit Kindern, die spezielle Bedürfnisse hatten.

Mein Leben mit Hunden begann Ende der 60er Jahre. Zu dieser Zeit kauften mein Mann und ich einen Boxer in Schweden. Dieser Hund war zeitlebens sehr erfolgreich auf Ausstellungen und vergrößerte unser Engagement in der Hundewelt.

Anfang der 70er Jahre bekam ich meinen ersten Drahthaar-Foxterrier und es war sehr schnell klar, dass mein Platz in der Hundewelt bei den Terriern sein würde. Bis Ende der 80er hatte ich eine kleine Zuchtstätte mit Drahthaar- und Glatthaar-Foxterriern. Mein Zwingername war und ist noch immer "Neser".

1980 wurde ich Richterin für meine erste Rasse, der schnell andere Rassen folgten. Ich war schon immer an vielen unterschiedlichen Rassen interessiert und beschloss daher, meinen Zwinger zugunsten meiner Richtertätigkeit zu verkleinern.

10 Jahre lang gehörte ich zu den treibenden Kräften, einen Wesenstest für den Dansk Kennel Klub zu entwickeln. Ich machte meine Ausbildung zur Körrichterin und wurde Vorsitzende des Komitees für Wesensteste in Dänemark. Diese Arbeit hat mir ein einzigartiges Wissen über das Wesen der Hunde vermittelt und ist von großem Vorteil, wenn ich auf Ausstellungen richte.

Seit 2007 bin ich Mitglied des Richterkomitees des Dansk Kennel Klubs. Dieses Komitee ist für die Ausbildung und das Training qualifizierter sowohl als auch neuer Richter zuständig. Es ist ein sehr interessanter Job, der mich die Arbeit im Ring aus einer anderen Perspektive sehen lässt.

Seit 2013 bin ich Mitglied des Ausschusses, der die Rassestandards der FCI in die Dänische Sprache übersetzt. 2013 wurde ich auch Allgemeinrichterin.

Zusätzlich zu den Foxterriern besaß ich Border Terrier und Shiba Inu. Anfang der 90er Jahre importierte ich einen vorzüglichen Shiba-Rüden aus England. Er war sehr erfolgreich und zeugte viele Welpen. Es war sehr interessant, eine japanische Rasse im Haus zu haben und ihre speziellen Wesenszüge kennen zu lernen.

Als mein letzter Border Terrier verstarb, beschloss ich, keinen neuen Welpen mehr zu haben. Ich bin zu oft unterwegs und würde keine Zeit haben, einen neuen Hund zu trainieren.

Ich besitze keine Hunde mehr, aber glücklicherweise ist mein Leben reich an Hunden.